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*** Ringerin Svea Martin bestreitet ihr härtestes Duell … und braucht dringend die Hilfe der Ringkampffamilie! ***


Kategorie: Allgemein
Autor: Anna Löffler
letztes Update: 10. Februar 2020 - 07:37

„Sie vergleicht den Krebs mit einem Gegner, der auf der anderen Seite der Matte steht – die Verbindung zum Ringen hilft Svea stark zu sein", die emotionalen Worte im Telefonat mit Svea's Mama am vergangenen Montag berühren uns sehr.
Ewing-Sarkom - Knochenkrebs, so nennt sich Svea's hartnäckiger Gegner. Die Eltern möchten aufklären und erzählen uns, wie sich ihr Leben von heute auf morgen änderte.

Bereits Anfang Dezember klagt die 12-jährige Svea über Schmerzen in der Hüfte, sie humpelt, vermutet, sich im Training etwas verdreht zu haben. Im Laufe der Zeit verschwinden die Schmerzen zunächst, nur die leichten Laufprobleme bleiben. Am 30.12.2019 hat sie wieder Schmerzen, die Eltern versuchen es mit einem Wärmepflaster und stellen beim Wechsel eine handgroße Beule fest. Sie rufen den Notarzt. Nach dem Anfangsverdacht eines Tumors an der Hüftschaufel wird bei Svea bereits am 06.01.2020 eine Biopsie des Gewebes vorgenommen.

Svea hat das Ewing-Sarkom, ein seltener bösartiger Tumor des Kindes- und Jugendalters. Nur eins von 1 Million Kindern erkrankt an diesem Tumor, der hauptsächlich im Alter zwischen 10 und 15 Jahren auftritt. Besonders gefährlich ist, dass er schnell streut und lebenswichtige Organe wie die Lunge, Nieren oder Leber befallen kann.

Doch Svea hat bereits angefangen zu kämpfen. Nur wenige Tage nach der Diagnose wurde ihr ein Verweilkatheter zum Herzen gelegt, über welchen sie ihre Chemotherapie bekommt.

„Zu ihrem Geburtstag im Juli hat sie die letzte Chemotherapie, dann folgt die Operation", blickt Mama Linda hoffnungsvoll in die Zukunft: „Selbst eine künstliche Hüfte wäre denkbar, denn der Tumor hat sich bereits um das Hüftgelenk gelegt."

Svea Martin – die Kämpferin, geht seit einigen Jahren erfolgreich für den Zschopauer Ringerverein „Wildeck 95" e.V. auf die Matten. Sehr ergriffen von der Krankheit seiner Athletin, zeigte sich Trainer und Präsident Jens Hübner, am vergangenen Samstag, der als Gastgeber der diesjährigen Landesmeisterschaften des weiblichen Ringkampfes gleich ordentlich die Spendentrommel für Svea rührte.

Svea braucht unsere Hilfe!

Spendenkonto: Svea Isabel Martin
IBAN: DE44 8704 0000 0511 6579 01
Commerzbank

 

Nachtrag zur Herzensangelegenheit

Seit der Veröffentlichung des Spendenaufrufs für das kleine Kämpferherz Svea haben uns und auch die Familie von Svea zahlreiche Nachrichten erreicht, in denen die Frage aufkam, wofür das Geld eingesetzt werden soll. Uns und vor allem auch der Familie selbst ist es unheimlich wichtig, diese Frage zu beantworten und damit auch weiter aufzuklären. Um Svea's Mama zu zitieren: „Wir wollen uns damit absolut nicht bereichern.". Das Geld wird einzig und allein für Svea im Zusammenhang mit der Krebserkrankung eingesetzt. Es ist absolut verständlich, dass sich nicht jeder vorstellen kann, welche finanziellen Belastungen, neben den psychischen und körperlichen, solch eine Erkrankung mit sich bringt. Daher möchten wir einmal aufzählen, was neben der Therapie an sich noch für Ausgaben notwendig sind. Eins der wichtigsten Gebote während einer Chemotherapiebehandlung ist die Einhaltung einer einwandfreien Hygiene, da eine Chemotherapie die unerwünschte Nebenwirkung einer Immunsuppression mit sich bringt und Svea somit anfälliger für Erkrankungen ist. Zur Gewährleitung dessen sind u.a. folgende Dinge unerlässlich: Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel/-tücher, Kittel, Mundschutz, Handschuhe, Reinigungs- & Waschmittel, Bodenreiniger, Pflegemittel wie z.B. Cremes etc.. Des Weiteren steigen Wasser- und Stromkosten in immense Höhen, da zur Reduzierung der Keimbelastung mehrmals täglich Handtücher-, Bettwäsche- und Wäschewechsel erfolgen. Unabhängig von den Hygieneartikeln müssen Einzelportionen an Ernährung und Schluckhilfen für Tabletten finanziert werden. Außerdem werden von der Krankenkasse nach Abschluss der Chemotherapie keine weiteren Kosten übernommen.

Svea und ihre Familie blicken hoffnungsvoll in die Zukunft und möchten es ermöglichen, sobald es ihr besser geht, einige ihrer Wünsche zu erfüllen und ihr schöne Erlebnisse bescheren. Svea selbst schmiedet große Pläne und möchte nach gewonnenem Kampf auch für andere betroffene Kinder da sein und ihnen helfen. Damit zeigt sie unheimliche Stärke und verdient unseren größten Respekt.

 

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