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Ringer hoffen auf Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie


Wird es in diesem Jahr Ringerwettkämpfe geben ? Diese Fragen stellen sich viele Vereine, die nun schon mehrere Wochen nicht mehr ihrem eigentlichen Sport nachgehen dürfen, dem sie sich verschrieben haben. „Wir haben junge, kräftige und gesunde Menschen in den Vereinen, die nicht zur Risikogruppe gehören", sind sich die Präsidenten der fünf Landesorganisationen einig, die zur Zweckgemeinschaft Ringen in Mitteldeutschland gehören. Daher zögerte man bislang auch, die Mannschaftsmeisterschaften im Herbst nach dem Vorbild Nordrheinwestfalens abzusagen, zudem der Deutsche Ringer- Bund mit der Austragung der DRB-Bundesliga liebäugelt, deren Start um einen Monat nach hinten, auf den 17. Oktober verlegt wurde.

Kategorie: Liga
Autor: Jörg Richter
letztes Update: 19. Mai 2020 - 07:17

Der Startschuss für die Regionalliga Mitteldeutschland würde am 5. September fallen, doch der Ligenverantwortliche Henning Tröger kann sich eine Verlegung der zweithöchsten Kampfklasse um einen Monat vorstellen. „Wir haben mehrere Optionen, hoffen auf einen Start der Regionalliga, nur eine Meisterschaft ohne Zuschauer kommt für unsere Vereine nicht in Frage", leben die Mannschaftskämpfe der Ringer zum Großteil von Zuschauereinnahmen.

Vergangene Woche ging ein Schreiben der Zweckgemeinschaft an die teilnehmenden Regionalligavereine RV Thalheim, RSK Gelenau, KFC Leipzig, WKG Pausa/Plauen, RC Germania Potsdam, 1. Luckenwalder SC, KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt und den SV Luftfahrt Berlin, ob sie nach Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Lage sind, die Mannschaftskämpfe im Herbst aufzunehmen. Bis jetzt wurde seitens einiger Teams signalisiert, dass man notfalls auch ohne ausländische Verstärkungen antreten würde (2 ausländische Gaststarter je Mannschaft sind in der Regionalliga zugelassen) und auch ein späterer Start in die Meisterschaftsrunde kaum Probleme bereitet.

„Auf Grund dieser Umfrage können wir uns ein Bild vom derzeitigen Stand in den Vereinen machen und würden dann entsprechende Vorkehrungen für einen gesicherten Start in die neue Meisterschaftsrunde treffen", so Joachim Kühn, Präsident des Landesverbandes Sachsen, der damit zugleich das Geschehen, eine Etage tiefer, nämlich in der Sachsenliga ankurbeln möchte.

Erst vergangene Woche sendeten die 5 Präsidenten der in der Zweckgemeinschaft Mitteldeutschland verankerten Landesorganisationen Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Sachsen einen offenen Brief an die DRB-Chefetage, mit der Aufforderung in der Krisenzeit transparenter zu wirken und über Entscheidungen frühzeitig zu informieren. Diesen Fehler will man nun in den mitteldeutschen Landesorganisationen nicht machen, daher die Aufforderung an die Teams mitzuwirken und so auch frühzeitig auf die mit entsprechenden Vorgaben behafteten Lockerungen zu reagieren und den Sportbetrieb damit wieder ‚normal' aufnehmen zu dürfen.
„Wir wollen damit eine Deadline ziehen, an der wir den Vereinen auch die entsprechende Planungssicherheit geben wollen", sieht sich Ligenleiter Henning Tröger gegenüber den Regionalligavereinen, aber auch den Vertretern der Landesliga Sachsen in der Pflicht.
Die alles entscheidende Frage „Wird es im Herbst eine Mannschaftsmeisterschaft im Ringen geben?" kann Tröger momentan nicht seriös beantworten, „... dies hängt in erster Linie von den Unwägbarkeiten bei der weiteren Ausbreitung des Covid-19-Virus ab, aber auch von den Entscheidungen übergeordneter Stellen".

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