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*** Die Weltelite trifft sich in Dortmund … ***


... am zurückliegenden Wochenende fand in Dortmund der Große Pries von Deutschland statt. Im vorolympischen Jahr nutzen zahlreiche Nationen dieses Turnier als Generalprobe für die diesjährige Weltmeisterschaft – Mitte September in Kasachstan. Die WM im vorolympischen Jahr bildet seit einiger Zeit die erste Qualifikationsmöglichkeit für die Olympischen Spiele. Entsprechend war das Teilnehmerfeld mit Europameistern, Weltmeistern und Olympiasiegern gespickt.
Für den Ringer-Verband Sachsen nahmen Erik Löser (72 kg / RSK Gelenau) sowie Maximilian Schwabe (72 kg / KSV Pausa) den Kampf mit den Besten auf. Während dieses starke Turnier der letzte Schritt in seiner Vorbereitung auf die Junioren-WM sein sollte (Mitte August in Tallinn/EST), wollte sich Max bei BT Michael Carl nach starkem DM – Auftritt für oben erwähnte WM empfehlen.

Kategorie: Turniere
Autor: Andreas Bering
letztes Update: 7. August 2019 - 15:07

Erik durfte im ersten Kampf sein Können gegen den US-Amerikaner Nicholas Tarpley zeigen. Bereits beim internat. Turnier im Februar in Havanna (CUB) trafen diese beiden aufeinander. Vor einem halben Jahr konnte Erik dieses Duell für sich entscheiden. Und so blieb es auch. Mit zwei sehenswerten Würfen über die Brust und anschließenden Rollen im Boden konnte der junge Gelenauer einen 15:8 Punktsieg erkämpfen. Im zweiten Duell bekam es Erik mit dem ungarischen Vizeweltmeister aus 2017 – Robert Fritsch – zu tun. Mit beherztem Kampf bot Erik dem Ungarn ordentlich die Stirn, musste sich am Ende mit 1:7 nach Punkten geschlagen geben. Da sich Fritsch im anschließenden Kampf dem amtierenden Europameister – Mantsigov (RUS) – geschlagen geben musste, war für Erik das Turnier beendet. Als Junior ein durchaus gelungener Einstand bei seiner ersten Teilnahme am GP im Männerbereich.

Bei Max ergab die Auslosung gleich im ersten Duell eine Hammer-Aufgabe. Mit dem Ungarn Balint Korpasi wartete niemand geringeres als der letztjährige Vizeweltmeister auf Max. In einem Duell auf Augenhöhe erhielt Korpasi in jeweils beiden Kampfrunden die Oberlage – und die damit verbundene 1er Wertung – zugesprochen. Eine Aktion gelang ihm dabei jedoch nicht. Im Stand neutralisierten sich Max und Korpasi in der übrigen Kampfzeit, sodass Max sich 0:2 geschlagen geben musste. Eine 1:1 Aufteilung der Passivitäts-Ermahnungen wäre durchaus verdient gewesen. Da sich der Ungar sicher bis ins Finale kämpfte –welches er gegen den Russen Mantsigov gewann – konnte Max in der Hoffnungsrunde nochmal ins Kampfgeschehen eingreifen. Hier traf der Pausaer auf den Kroaten Dominik Etlinger – Bronzemedaillengewinner der EM 2019. Auch in diesem Kampf konnte keiner von beiden den entscheidenden Vorteil im Standkampf erzielen. Im Boden konnte Max den starken Rollen des Kroaten nicht entkommen und musste sich auch in diesem Kampf geschlagen geben. Auch Max kann eine starke Rückkehr nach langer Verletzungspause bescheinigt werden. Für ein besseres Ergebnis auf solch hohem Niveau fehlte Max einfach noch etwas Kampf- und Trainingspraxis mit internationalen Spitzenathleten. Daher nutzt der Pausaer gleich das anschließende Trainingscamp zahlreichen starken Trainingspartner in Hennef.

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