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*** Sächsische Grecos stellen sich erfolgreich internat. Konkurrenz ***



Kurz vor den Europameisterschaften der Junioren testeten am zurückliegenden Wochenende einige europäische Teams die Leistungsfähigkeit ihrer Athleten. So traten am 11.05.2019 die besten Junioren aus Rumänien, Moldawien, Tschechien, Estland, Finnland, Kroatien, den Niederlanden und natürlich auch Deutschlands beim internat. Brandenburg Cup in Frankfurt/Oder auf die Matten. "Mit 3 Medaillen und einer weiteren Top 5 Platzierung bei einem qualitativ gut besuchten UWW Turnier können wir durchaus zufrieden sein. Alle sächsischen Athleten konnten einiges der letzten Trainingswochen erfolgreich testen. Mit einer noch konsequenteren Umsetzung ist sicher auch noch etwas Luft nach oben. An diesen individuellen Feinheiten müssen die Jungs jetzt noch Arbeiten, um sich Stück für Stück an die europäische Spitze heranzukämpfen", so das durchaus zufriedene Fazit von Landestrainer Andreas Bering, der bereits auf die weiteren Aufgaben vorausschaut.

Kategorie: Turniere
Autor: Andreas Bering
letztes Update: 14. Mai 2019 - 12:48

Im Limit bis 67 kg kämpfte sich Maximilian Simon (Weißwasser) nach einem Sieg und einer Niederlage ins kleine Finale. Dort unterlag er seinem kroatischen Kontrahenten und rangierte am Ende auf Platz 5. Seinem Vereinskamerad Marius Megier (ebenfalls 67 kg) blieb der weitere Weg im Turnier nach einer Auftaktniederlage gegen einen Kroaten verwehrt.

Im Limit bis 72 kg waren mit Chris Militzer (Pausa) und Erik Löser (Gelenau) ebenfalls gleich zwei Sachsen im Rennen - beides Sportschüler in Leipzig. Nach gutem Kampfbeginn musste sich Chris seinem moldawischen Gegner geschlagen geben. Besser startete Erik ins Turnier. Der Gelenauer besiegte seinen Gegner aus dem benachbarten Tschechien bereits noch in der ersten Kampfhälfte technisch überlegen. Im Viertelfinale war gegen den späteren Turniersieger aus Moldawien zunächst Schluss. Sowohl in der Hoffnungsrunde als auch im kleinen Finale stellte Erik mit zwei technischen Überlegenheitssiegen seine aktuell gute Form unter Beweis und erkämpfte als bester Deutscher die Bronzemedaille.

In der Gewichtsklasse bis 82 kg ging Anton Vieweg (Lugau) neben 6 weiteren Kontrahenten dieses Limits über die Waage. Dem internat. Reglement der UWW folgend wurde in dieser Gewichtsklasse also im Poolsystem gekämpft und der Sieger dann über Halbfinale und Finale ermittelt. Mit zwei Siegen in seinen Pool-Kämpfen sicherte sich der Lugauer eine gute Position für das anstehende Halbfinale. Hier konnte sich Anton mit großem Kampf gegen einen Esten die Finalteilnahme sichern. Im Finalduell kam Anton gegen seinen niederländischen Kontrahenten mit seinem Spezialangriff gut zur Hüfte des Gegners. Beim "veredeln" dieser Aktion mit einem Wurf über die Brust wurde der junge Wahl-Leipziger abgefangen und unterlag auf Schultern. Verdienter Lohn für eine gute Turnierleistung war die Silbermedaille.

Karl Marbach, vom Greifswalder RV stammend und an der Leipziger Sportschule lernend und trainierend, nahm mit vier weiteren Kontrahenten den Medaillenkampf im Limit bis 97 kg auf. Somit hieß es im nordischen Turniermodus - jeder gegen jeden. Von seinen vier Duellen konnte Karl zwei - gegen nationale Konkurrenz - deutlich nach Punkten gewinnen. In diesen beiden Duellen sollte eine veränderte taktische Kampfesführung getestet werden. Einen weiteren Sieg fuhr der junge Mecklenburger gegen seine Widersacher aus Estland in buchstäblich letzter Sekunde ein. Nach einem 0:2 Rückstand wurden Karls Bemühungen zunächst vom Kampfgericht mit einer 1er Wertung belohnt. Wenige Sekunden vor Kampfende brachte Karl seinen Gegner so in Bedrängnis und setze konsequent nach, dass er das Ergebnis kurz vor Ablauf der Kampfzeit noch in ein 3:2 drehen konnte. Einzig gegen einen nat. Konkurrenten musste Karl eine Punktniederlage einstecken. Somit sicherte sich Karl am Ende ebenfalls Silber.

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