Komplexe Leistungsdiagnostik weiblicher Ringkampf 

In der Woche vom 14. bis 16. Januar stand für unsere Top-Kaderathletinnen die Komplexe Leistungsdiagnostik (KLD) am IAT Leipzig auf dem Programm. Die Testungen wurden gemeinsam mit Frauenbundestrainer Christoph Ewald und Nachwuchsbundestrainer Marc Wentzke durchgeführt. Im Rahmen der KLD wurden unter anderem Maximalkraft, Kraftausdauer (mittels eines semispezifischen Kreistests), Explosivkraft, verschiedene isometrische Tests sowie Sprungtestungen durch Biomechaniker erfasst. In Kombination mit Laufbandtests und der BIA-Messung ergibt sich so ein umfassender Überblick über das aktuelle Leistungsvermögen der Athletinnen.

Die Auswertung der erhobenen Daten erfolgt durch Dr. Ronny Lüdemann, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Fachbereichsleiter Ringen am IAT Leipzig. Die Analyse ermöglicht ein komplexes und differenziertes Leistungsprofil, anhand dessen individuelle Stärken gezielt ausgebaut und leistungsrelevante Reserven identifiziert werden können. Leistungspotenziale, die im Trainings- oder Wettkampfalltag nicht immer unmittelbar sichtbar sind, werden durch die KLD häufig deutlich. Zudem zeigen sich oftmals klare Zusammenhänge zwischen kontinuierlichen Wettkampfergebnissen und den erfassten Leistungsparametern.

An der Diagnostik nahmen in der U20 die Athletinnen Fiona Gasser (AC Werdau), Melanie Lorenz (FCE Aue) und Katharina Krupna (KFC Leipzig) teil. Für die U23 und Frauen waren Amory Oliva Andrich (LO Berlin), Anastasia Blayvas (KFC Leipzig), Gerda Barth (FCE Aue) und Naemi Leistner (RV Thalheim) vor Ort. Annalena Pohl (KFC Leipzig) musste krankheitsbedingt absagen und wird die Tests zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Auch unsere Landeskaderathletinnen absolvierten in dieser Woche Leistungsdiagnostiken am Bundesstützpunkt. 

Es stehen zudem noch weitere Laufbandtests am OSP Leipzig sowie am IAT an. Dabei unterstützen die Trainingswissenschaftler Frank Schiller & Sven Oester vom Olympiastützpunkt in Sachsen.

Text & Video: Florian Rau
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