Eltern, Trainer, Freunde aus Berlin und Leipzig, Trainingsgefährtinnen und jede Menge Fans bereiteten Amory (LO Berlin) und Gerda (FCE Aue) einen herzlichen Empfang bei ihrer Rückkehr von der U23-Weltmeisterschaft am Berliner Flughafen. Mit schnell gebasteltem Plakat, Kuchen, Luftballons in Deutschlandfarben, Kuhglocke und Tröte war das „Empfangskomitee“ am Terminal 2 von BER unübersehbar und weithin hörbar. 🎉
Gerade die Prellballsenioren des KFC Leipzig, die am Bundesstützpunkt Ringen fast zeitgleich Trainingszeit mit den Athletinnen haben, verfolgten das Geschehen in Novi Sad mit großer Aufmerksamkeit. Erst wurde unmittelbar vor dem Abflug nach Serbien noch eine gemeinsame Prellballeinheit eingeschoben, um das eine oder andere Gramm auf dem Weg zum Wettkampfgewicht zu „verscheuchen“, dann wurde für die beiden kleinen Finals um Bronze kurz das Training unterbrochen, mitgebangt und Daumen gedrückt und natürlich gab es großen Jubel, als schließlich Amory die ersehnte Medaille erkämpfte, aber auch ein verzweifeltes Stöhnen, als Gerda genau diese Medaille nach einer 2:4 Punktniederlage knapp verfehlt hatte. Wie auch immer, ein hervorragendes Abschneiden von Amory und Gerda bei der Weltmeisterschaft in Serbien und zudem ein schönes Beispiel, dass Leistungssport und Breitensport nicht isoliert nebeneinander existieren, sondern durchaus voneinander profitieren können.
Ein besonderes Dankeschön an das Autohaus Jentzsch in Watzschwitz und an die Firma Parentin, die diesen „Blitzeinsatz“ unterstützt haben.

