Vom 28. bis 30. Mörz fanden in Frankfurt/Oder die Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U20 im freien und weiblichen Ringkampf statt.
Sachsens Freistilathleten hatten noch etwas das Nachsehen.
Johannes Adler, Leon Blachut und Robert Krause starteten in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Leider war das Los nicht auf deren Seite. Direkt im ersten Kampf trafen Leon und Johannes aufeinander. Leon zog bei diesem Kampf leider den Kürzeren. Johannes traf als nächstes auf Robert, der den Kampf für sich entschied. Im Halbfinale wurde Robert dann gestoppt und somit schied auch Johannes aus dem Turnier aus. Am Sonntag hatte Robert dann die Chance auf eine Medaille, doch leider gelang ihm der große Wurf nicht und er beendete das Wochenende mit einem guten vierten Platz.
Lukas Bittel und Tim Krasnickij starteten im Limit bis 57 Kilogramm. Tim traf im ersten Kampf auf den jungen Leon Zinser, der den Kampf für sich entschied und am Ende bis ins Finale durchmarschierte. Leider konnte Tim seine Chance aufgrund einer Knieverletzung nicht noch einmal ergreifen. Lukas wurde vom späteren Deutschen Meister im Halbfinale gestoppt und holte sich am Sonntag seine Bronzemedaille. Was ihm zwei Wochen zuvor bei der U17-Meisterschaft noch nicht gelang, gelang ihm dann an diesem Wochenende.
Der Auer Sportler Tony Lehmann startete im Limit bis 74 Kilogramm und wollte dort überzeugen. Während er die Qualifikation für sich entscheiden konnte, war sein Gegner im Viertelfinale etwas stärker. Da sein Gegner das Finale verpasste, beendet Tony das Turnier auf Rang 8. Der junge Erik Skotarczak konnte am Ende mit Rang 6 nach Hause fahren. Im Limit bis 92 Kilogramm sammelte er reichlich Erfahrungen, konnte aber auch sein Können zeigen. So ging er im Kampf gegen den Sportler aus Hohenlimburg als Sieger von der Matte.
Der Markneukirchner Jimmy Rudau gab seine Premiere bei einer Deutschen Meisterschaft in der Gewichtsklasse bis 125 Kilogramm und schürfte knapp an der Medaille vorbei. In einem spannenden Kampf zeigte er sein Können, hatte seinen Gegner fast geschultert bis er nach einer Unaufmerksamkeit selbst auf den Schultern landete. Seinen letzten Kampf des Tages entschied er dann noch für sich und wurde bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft Vierter.
Der am BSP trainierende Paul Müller aus Greiz beendet das Turnier am Ende mit einer Bronzemedaille. Im vergangenen Jahr holte er schon in der Altersklasse U17 die Bronzemedaille und konnte diese Leistung nun bestätigen. Somit fuhr die sächsische Trainingsgruppe mit zwei Bronzemedaillen zurück.
Mit viel Edelmetall kehrten die Mädels an den BSP zurück. Im leichtesten Limit bis 50 Kilogramm traten gleich drei Athletinnen aus Leipzig an. Mia Hepting hatte in diesem Jahr noch das Nachsehen. Kimberly Seifert kämpfte sich auf Rang Drei. Im Finale traf Fiona Gasser auf ihre Dauerkontrahentin aus Thüringen – Josefine Wrensch. Fiona behielt einen kühlen Kopf und konnte nach einem starken Kampf die Goldmedaille in Empfang nehmen. Anjali Arndt und Katharina Krupna starteten im Limit bis 55 Kilogramm. Beide Sportlerinnen konnten ihre Kämpfe für sich entscheiden und trafen am Ende im Finale aufeinander. Beide Leipzigerinnen kannten sich aus dem Training und es war klar, dass es ein enger Kampf werden würde. Am Ende hatte Katharina die Nase vorn und holte sich den Titel der Deutschen Meisterin, Vizemeisterin wurde Anjali Arndt. Ella-Lina Gonzalez musste sich direkt im ersten Kampf geschlagen geben. Leider erreichte ihre Gegnerin das Finale nicht, sodass diese Meisterschaften für sie frühzeitig beendet war. Naemi Leistner siegte über Leonie Steigert und Miriam Sanders und wurde in der Gewichtsklasse bis 62 Kilogramm Deutsche Meisterin. Das nächste Edelmetall holten Annalena Pohl und Cassidy Richter. Beide starteten in der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm. Am Ende musste sich Cassidy nur ihrer Trainingspartnerin Annalena geschlagen geben und wurde Vizemeisterin. Annalena gewann somit die Goldmedaille und füllt das Konto der sächsischen Delegation auf. Die Auerin Melanie Lorenz marschierte durch bis sie von der Lokalmatadorin Laura Köhler gestoppt wurde. Am Ende Platz zwei für Melanie. Die fünfte Goldmedaille für Sachsen holte Annalena Landgraf im Limit bis 72 Kilogramm. Sie gewann ihre Kämpfe alle auf Schultern und holte sich souverän die Goldmedaille. Am Ende standen fünf Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille(n) auf dem Konto der sächsischen Athletinnen. Und somit in der Verbandswertung ein erster Platz.
Ein großer Dank geht an unsere Kampfrichter Ingo Gleisberg, Ronald Hartenstein und Jörg Jähnichen für ihren Einsatz auf der Matte. Auch ein großer Dank an alle mitgereisten Trainer und Betreuer – gemeinsam haben wir das Wochenende so erfolgreich gestaltet.

