Vom 21.-23.03.2025 fanden in Ladenburg die Deutschen Meisterschaften der U14 im Freistil statt. Aus Sachsen starteten sechs Sportler die Reise nach Ladenburg.
Am Ende des Tages gingen fünf Athleten über die Waage und wollten um die Meistertitel kämpfen. Leider mussten wir Lars Roffler aufgrund einer Pilzinfektion von der Liste streichen. Der Freitag startete hoffnungsvoll, so wurden zwar einige Kämpfe verloren und zum Teil sehr knapp, doch auch Siege konnten eingefahren werden.
Der Samstag startete dann wieder hoffnungsvoll und die ersten Siege konnten verzeichnet werden, doch dann die Ernüchterung. Die ersten Athleten schieden aus dem Turnier aus und Ismael Leistner verletzte sich so schwer, dass die DM-Reise für ihn beendet war und er ohne Umwege ins Krankenhaus fuhr und dort operiert wurde. Die zurückgebliebenen Sportler versuchten, sich zu motivieren und wieder mit klarem Kopf in das Turnier zu finden. Matteo Stadler musste sich nach drei Siegen durch eine Unaufmerksamkeit geschlagen geben und auch der darauffolgende Kampf endete nicht wie erhofft. Am Ende des Tages kämpfte Matteo um Platz 5 und 6 und dieser Kampf ähnelte einem Krimi. Die Wertungen fielen für beide Sportler immer wieder und wieder, doch am Ende musste sich der Leipziger geschlagen geben.
Anton Preuß zeigte Kampfgeist und versuchte, alles rauszuholen. So warf er seinen Gegner aus Thüringen WB und beendete den Kampf damit. Doch am Ende war das Glück nicht auf seiner Seite. Eine weitere Niederlage und das bessere Losglück des Thüringers sorgten am Ende dafür, dass Anton den Kampf um Platz 9 und 10 bestritt und der Thüringer um Platz 3 und 4.
Aus Taucha ging Luke Becker an den Start. Der Youngster musste sich den routinierten Gegnern geschlagen geben und sammelte bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften wertvolle Erfahrungen.
Der letzte Athlet des Teams war Pascal Marschner. Der Leipziger konnte in seinen Kämpfen nicht zeigen, welche Stärken er vertritt. Trainer Tim Hamann resümierte, dass Pascal nicht zeigen konnte, was er im Training alles gelernt hat.
Am Sonntag gab es dann Grund zur Freude: Ismael kam aus dem Krankenhaus zurück und stattete seinem Team noch einen kleinen Besuch in der Halle ab. Wir alle ziehen unseren Hut vor diesem jungen Athleten, der sich nicht einmal hat anmerken lassen, wie schlimm die Verletzung am Ende doch war und seinem Team am Sonntag mit einem Lächeln begegnete. Wir wünschen Ismael gute Besserung und freuen uns, wenn wir ihn dann wieder auf der Ringermatte begrüßen dürfen.
Danke an alle mitgereisten Trainer und Eltern, die unsere Youngster unterstützt haben und das Wochenende zu einem wirklich schönen Teamausflug gestaltet haben. Nun heißt es, sich neu zu fokussieren und die mitgebrachten Eindrücke und Erfahrungen zu verarbeiten, sich auf seine persönlichen Ziele zu fokussieren und bis zur nächsten Deutschen Meisterschaft fleißig zu trainieren.

